Die meisten Motoren sindInnenrotorenDas heißt, der Motorrotor befindet sich im Inneren des Stators und gibt mechanische Energie über die rotierende Welle ab. Beim Außenläufermotor hingegen ist die Drahtwicklung auf dem fest mit der Welle verbundenen Eisenkern angebracht. Der Motor befindet sich im Betrieb in einem statischen Zustand, während die radial umschlossenen Teile außerhalb des Stators rotieren. Im Alltag ist der Motor eines Elektrofahrrads der am häufigsten verwendete Außenläufermotor.

Aus der Analyse der Motorstruktur und der Bedienfreundlichkeit ergibt sich, dassPermanentmagnetmotorDer statische Teil des Motors, also der Stator, bildet die primäre Komponente. Die Leistungszufuhr erfolgt über den Stator. Der Rotor hingegen, der für die Rotation des Motors verantwortlich ist, ist die sekundäre Komponente. Auf dem Rotor befindet sich der Permanentmagnet. Demnach ist der Permanentmagnet bei Innen- und Außenläufermotoren stets die sekundäre Komponente der Rotation. Umgekehrt lässt sich anhand der Form des Permanentmagneten erkennen, ob es sich um einen Innen- oder Außenläufermotor handelt. Es ist nicht selbstverständlich, dass der Rotor fest mit der Welle verbunden sein muss.
Vereinfacht ausgedrückt: Der Stator ist mit der Stromversorgung verbunden und befindet sich während des Motorbetriebs im Ruhezustand. Der Rotor ist eine sekundäre Komponente; der Motor selbst ist während des Betriebs ein rotierender Teil.
Die Struktur derAußenläufermotorDas System ist zwar relativ komplex, sein Funktionsprinzip jedoch vergleichsweise einfach. Durch die Statorspule fließt Strom, der ein rotierendes Magnetfeld erzeugt. Der Rotor ist an der Innenseite des Permanentmagneten befestigt. Sobald der Permanentmagnet vom rotierenden Magnetfeld der Statorspule erfasst wird, entsteht eine starke Wechselwirkungskraft. Durch diese Kraft beginnt sich der Rotor zu drehen.
Veröffentlichungsdatum: 09.07.2024